SG Wohnbach/Berstadt

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Spielberichte

SG siegt dank cleverer Wechselpolitik

SG Wohnbach/Berstadt I – FC Kaichen I 4:3 (12.04.2015)
Zwischen der SG und dem FC Kaichen gab es in der Vergangenheit immer besonders knappe Spiele. Meistens setzte sich die Mannschaft mit der besseren Tagesform durch. Auch an diesem Sonntag war es bei herrlichem Fußballwetter wieder eine knappe Kiste, dieses Mal mit dem besseren Ende für die SG. In der ersten halben Stunde war es ein absolut ausgeglichenes Spiel, Torszenen waren zunächst Mangelware. Nach einer Großchance von Kolodziej, der in der 28. Minute freistehend am Torhüter der Gäste scheiterte, übernahm die SG die Initiative. Zwei Minuten später scheiterte Stüber mit einem tückischen Aufsetzer am Torhüter. Den 1:0-Pausenstand erzielte Maurice Klaus per direkt verwandeltem Eckball, bei dem sich ein Verteidiger und der Torhüter gegenseitig behinderten. In der Halbzeitpause heizte Coach Pfister mit freundlicher und erheiternder Unterstützung eines SG-Anhängers noch einmal die Spieler an, die hier ihre Chance witterten. Nach der Pause erwischten die Gäste aber einen Blitzstart. Nach zwei Minuten nutzten die Gäste mit dem ersten Angriff die Unkonzentriertheit der SG aus und erzielte den Ausgleich. Die Phase nach dem Ausgleich gehörte den Gästen, die sich immer wieder Chancen erspielten. In der 68. Minute segelte ein strammer Freistoß knapp über das Tor der SG. Auch vier Minuten später verhinderten wenige Zentimeter die Gästeführung. Durch die Einwechselungen von Klaus und Zon brachte die SG neuen Schwung in die Partie. Sechs Minuten nach seiner Einwechselung erzielte Sascha Zon die erneute Führung für die SG. Nachdem der Torhüter einen schönen Freistoß von Kolodziej noch an die Latte abwehren konnte, staubte Zon mutterseelenallein vor dem Tor ab. Zwei Minuten später kam die SG über links in den Strafraum. Yannik Klaus legte zurück an den Sechzehner und bediente damit Maximilian Koppe, der mit einem schönen Schlenzer in die lange Ecke gar auf 3:1 erhöhte. Das Spiel schien damit bei noch acht zu spielenden Minuten entschieden. Doch Kaichen kam im direkten Gegenzug mit dem Anschlusstreffer zurück. Tobi Scheld im SG-Tor war beim Distanzhammer zum 3:2 in die kurze Ecke absolut chancenlos. Als Kaichen in den letzten Minuten den Druck erhöhte, konterte die SG in der 90. Minute und erzielte das 4:2. Erneut kam die SG über links, wo Yannik Klaus den Ball zu Sascha Zon durchsteckte, dieser ließ noch einen Verteidiger stehen und ließ dem Torhüter keinerlei Abwehrchance. Doch damit war noch nicht Schluss. Mit der letzten Szene erzielten die Gäste erneut den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß verlängerte die SG den Ball unglücklich vor die Füße eines Kaicheners, der aus abseitsverdächtiger Position keine Mühen hatte. Der Schiedsrichter pfiff die Partie daraufhin gar nicht mehr an. Mit 4:3 schlägt die SG den FC Kaichen nach einer ausgeglichenen Partie. Die Einwechselungen von Zon (2 Tore in 16 Minuten) und Klaus (2 Vorlagen in 22 Minuten) brachten mehr Schwung ins Spiel der SG und machten am Ende den Unterschied.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
1 Scheld – 8 Schmidt T., 2 Moll, 3 Neugebauer – 4 Kolodziej, 7 Klaus M., 10 Schmidt J., 5 Kraus B., 11 Stüber (ab 68. 12 Klaus Y.), 6 Pfister (ab 74. 13 Zon) – 9 Koppe

Tore:
1:0 Maurice Klaus (32.)
1:1 H. Fokken (47.)
2:1 Sascha Zon (80.) (Vorlage: Tim Kolodziej)
3:1 Maximilian Koppe (82.) (Vorlage: Yannik Klaus)
3:2 Clemens (83.)
4:2 Sascha Zon (90.) (Vorlage: Yannik Klaus)
4:3 G. Fokken (90.+4)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Tim Kolodziej (44. Foulspiel), Maurice Klaus (57. Rempler gegen Einwerfer), Timo Schmidt (61. Ballwegschlagen), Julien Schmidt (Taktisches Foul)

SG II verliert weiter an Boden

SG Wohnbach/Berstadt II – FC Kaichen II 1:2 (12.04.2015)
Im Kampf um die B-Liga-Qualifikation verliert die zweite Mannschaft der SG weiter an Boden. Gegen den FC Kaichen ließ die SG zahlreiche Chancen liegen und verlor am Ende undglücklich mit 1:2. Zwanzig Minuten lang war die Partie ausgeglichen ohne echte Tormöglichkeiten. Bei einer Ecke in der 23. Minute verhielt sich die SG zu passiv und kassierte den Gegentreffer zum 0:1. Zehn Minuten später glich Björn Rieß, der wieder im Sturm auflief, nach starker Balleroberung von Flo Jahn aus. Danach hatte die SG das Heft in der Hand. Pfister scheiterte mit einem Freistoßaufsetzer am Torhüter. Etwas mehr Pech hatte Sascha Zon in der 43. Minute. Nach einem langen Pass von Weber zog Zon aus der Distanz ab und scheiterte an der Latte. Nach der Pause war die Partie wieder ausgeglichen. Pfister brachte einen Freistoß vors Tor, doch Freund und Feind verpassten und der Ball ging haarscharf am Tor vorbei. Kurz darauf hatten die Gäste mit einem Heber ihre größte Torchance. Erneut Pech hatte die SG in der 63. Minute als Marcel Müller alleine auf das Tor zulief und mit einem Heber an der Latte scheiterte. Besonders bitter fiel das entscheidende Gegentor in der 68. Minute. Aus spitzem Winkel wollte ein Kaichener Flanken, doch die Flanke wurde von Kilb unhaltbar abgefälscht. Von diesem Rückschlag konnte sich die SG nicht mehr erholen. Die Angriffe wurden danach zu umständlich gespielt. Es rächte sich, dass die SG im Spielverlauf zu viele Großchancen liegen ließ. In der Nachspielzeit hatte die SG aber noch Glück, dass es beim 1:2 blieb. In der Vorwärtsbewegung verlor die SG den Ball und wurde ausgekontert. Dem Stürmer versagten aber völlig freistehend die Nerven. Durch die Niederlage verliert die SG weiter an Boden auf die Abstiegsplätze, die den Gang in die C-Liga bedeuten würden.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt Il:
1 Klaus Y. – 3 Kilb (ab 70. 10 Diehl), 14 Straub, 4 Cech – 13 Zon, 16 Jahn, 11 Weber (ab 79. 3 Kilb), 8 Bommersheim, 6 Pfister, 10 Diehl (ab 68. 17 Rieß) – 17 Rieß (ab 34. 9 Müller M.)

Tore:
0:1 Strauch (23.)
1:1 Björn Rieß (33.) (Vorlage: Florian Jahn)
1:2 Strauch (68.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Lukas Weber (55. Trikotziehen)

Souveräner Auswärtssieg in Ober Mörlen trotz schwacher Chancenverwertung

SV Ober-Mörlen I – SG Wohnbach/Berstadt I 0:2 (29.03.2015)
Im Spiel eins nach der schweren Verletzung von Andrezej Paskuda, bewies die SG höchst souverän, dass es auch ohne den Toptorschützen der A-Liga funktioniert. Der 2:0-Sieg, der auf dem Papier sehr knapp aussieht, jedoch nur dank der mangelhaften Chancenauswertung der SG so niedrig ausfiel, war in allen Belangen verdient. Die abstiegsbedrohten Gastgeber hatten dem nicht viel entgegen zu setzen. Die Führung für die SG erzielte Stüber nach einer Viertelstunde mit einem Flankenball, der sich ins lange Eck senkte. Nach etwa einer halbe Stunde boten sich der SG zwei Großchancen. Zunächst scheiterte Zon mit einem Kopfball am Querbalken, ehe Koppe kurz darauf mutterseelenallein vor dem Torhüter den Ball am Tor vorbei schob. Sieben Minuten vor der Pause scheiterte Timo Schmidt mit einem Distanzschuss erneut am Aluminium. Mit dem 0:1-Pausenstand waren die Hausherren gut bedient. Nach der Pause ging das muntere Chancenvergeben weiter. Als Koppe in der 48. Minute den Torhüter umkurvt hatte, scheiterte auch er wieder am Pfosten. In der 61. Minute ließ Pfister im Strafraum zwei Verteidiger alt aussehen, doch auch er schob den Ball am Gehäuse vorbei. Nach 73 Minuten verfehlte ein Freistoß von Maurice Klaus nur knapp das Tor. Das 2:0 erzielte Tim Kolodziej zwei Minuten später durch einen direkten Freistoß, der durchaus haltbar erschien. Nichtsdestotrotz war der Treffer längst überfällig und zudem hochverdient. In den Schlussminuten plätscherte das Geschehen auf dem durch Dauerregen tiefen Boden noch etwas vor sich hin. Dem souveränen und hochverdienten Auswärtserfolg der SG stand nichts mehr im Wege.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
1 Scheld – 8 Schmidt, 2 Moll, 3 Neugebauer – 13 Zon, 7 Klaus M., 11 Stüber, 5 Kraus B., 4 Kolodziej, 6 Pfister – 9 Koppe

Tore:
0:1 Maximilian Stüber (15.) (Vorlage: Ruben Pfister)
0:2 Tim Kolodziej (75.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Sascha Zon (18. Reklamieren), Benjamin Kraus (20. Reklamieren), Maurice Klaus (69. Foulspiel)

Unentschieden hilft keinem weiter

SV Ober-Mörlen II – SG Wohnbach/Berstadt II 1:1 (29.03.2015)
Auch gegen Ober Mörlen konnte die SG nicht den so wichtigen und bitter nötigen Befreiungsschlag erzielen. Beim 1:1 war die SG erneut spielerisch überlegen, doch wieder scheiterte es an den fehlenden Abschlüssen und zu wenig Zielstrebigkeit. Nach 7 Minuten gingen die Hausherren durch eine verunglückte Flanke, die Rieß ins eigene Tor lenkte in Führung. Doch nur drei Minuten später konnte die SG ausgleichen. Nach einem gelungenen Spielzug legte Völkel aus kurzer Distanz quer auf Sascha Dippel, der den Ball über die Linie grätschte. Jahn scheiterte vier Minuten danach mit einem Freistoß am Torhüter. Nach einer flachen Hereingabe scheiterte Müller nach 25 Minuten mit der Hacke. Die größte Chance der SG wurde sensationell vom Torhüter der Hausherren vereitelt. Einen abgefälschten Diehl-Freistoß lenkte er mit einer Glanzparade gerade so um den Pfosten. Nach der Pause wirkte die SG ideenlos. Viele Angriffe wurden zu umständlich gespielt. Oft waren es lange Bälle in die Spitze, die aber an den diszipliniert verteidigenden Gastgebern scheiterten. Glück hatte die SG nach etwa 70 Minuten. Als Straub einen Ball aus dem Strafraum schlagen wollte, schoss er seinen Gegenspieler an. Von dort klatschte der Ball an den Pfosten. Auf der anderen Seite hatte Völkel per Kopf noch die Chance auf den Siegtreffer, doch auf der Linie klärte ein Verteidiger in höchster Not. Da die SG nach vorne viel zu harmlos war und die Hausherren ihre Konter nicht sauber abschließen konnten, kann man von einer leistungsgerechten Punkteteilung sprechen, die aber keiner der beiden Mannschaften weiterhilft.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt Il:
1 Rieß – 2 Töpfer, 17 Bonarius (ab 36. 12 Geh), 4 Cech – 8 Dippel, 16 Jahn, 11 Schmidt J., 9 Müller M. (ab 72. 13 Schwarzer), 6 Völkel, 14 Straub – 10 Diehl

Tore:
1:0 Sonntag (7.)
1:1 Sascha Dippel (10.) (Vorlage: Christian Völkel)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Sascha Straub (20. Reklamieren), Christian Völkel (20. Reklamieren), Uwe Töpfer (70. Foulspiel), Marco Cech (85. Foulspiel)

Schiedsrichter schenkt Ostheim den Sieg

SG Wohnbach/Berstadt I – TSV Ostheim I 1:2 (26.03.2015)
Immer wenn die SG auf den TSV Ostheim trifft, entwickeln sich hitzige Spiele. Die glücklichen Sieger waren dieses Mal die Gäste, die den Sieg vom Schiedsrichter quasi auf dem Silbertablett serviert bekamen. Bereits nach wenigen Sekunden traf Maurice Klaus mit einem Freistoßaufsetzer den Pfosten. Die Gäste, deren Anhänger sich gewohnt provokant und unsportlich präsentierten, weswegen es bereits mit mehreren Teams aus der A-Liga zu Problemen kam, präsentierten sich in Hälfte eins sehr angriffslustig. Gerade über die schnellen Außenspieler wurde es öfter gefährlich. Auch die Gäste hatten in der ersten Hälfte einmal Pech, als ein Heber von der Unterkante der Latte vor der Linie aufsetzte. Mit einem leistungsgerechten 0:0 ging es in die Pause. Nach der Pause trafen die Gäste erneut das Aluminium, ehe Paskuda die SG-Führung erzielte. Kolodziej hatte in der 68. Minute die Riesenchance zum 2:0. Nachdem der Gästetorhüter eine Flanke durch die Finger gleiten ließ, war der Winkel für Kolodziejs Schuss leider zu spitz. Dem Ausgleich der Gäste zwei Minuten später folgten wütende Proteste der SG-Spieler. Zuerst wurde Scherer im Fünfmeterraum regelwidrig angegangen, dann übersah der Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung des Torschützen, der den Ball per Fallrückzieher auf der Linie in die Maschen bugsierte. Der Schiedsrichter, der bereits vor Anpfiff das Spielfeld nochmal abstreuen ließ und sich damit nicht gerade beliebt machte, verlor nun komplett den Faden und zeigte aus Verzweiflung wahllos fünf (!) Spielern der SG die gelbe Karte wegen Reklamierens. Als die Ostheimer in der letzten Spielminute den Siegtreffer aus einer Abseitsposition heraus erzielte, geriet erneut der Schiedsrichter ins Kreuzfeuer der Proteste. Bei den Protesten flogen zunächst Maurice Klaus mit Gelb-Rot und kurz darauf auch Patrick Seipel mit glatt Rot nach einer angeblichen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz. Auch nach Abpfiff konnten sich die Gemüter lange nicht beruhigen. Die Niederlage nahm die SG hin, die Art und Weise, wie diese zustande kam, sollte dem Unparteiischen aber zu denken geben. Wenige Tage nach dem Spiel wurde zudem bekannt, dass sich SG-Topstürmer Paskuda nach einem Foul nun einer Operation am Arm unterziehen muss und den Rest der Saison damit verpassen wird. An dieser Stelle wünschen wir Andrezej Paskuda gute Besserung.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
1 Scheld – 8 Schmidt, 13 Zon, 9 Koppe – 15 Seipel, 7 Klaus M., 11 Stüber, 5 Kraus B., 4 Kolodziej, 6 Pfister – 10 Paskuda

Tore:
1:0 Andrezej Paskuda (52.) (Vorlage: Tim Kolodziej)
1:1 Zander (70.)
1:2 Zander (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Andrezej Paskuda (57. Halten), Lars Scherer (70. Reklamieren), Sascha Zon (70. Reklamieren), Ruben Pfister (70. Reklamieren), Tim Kolodziej (70. Reklamieren), Benjamin Kraus (70. Reklamieren), Maurice Klaus (72. Meckern), Timo Schmidt (87. Halten), Maximilian Koppe (89. Meckern)
Gelb-Rote Karte: Maurice Klaus (90. Meckern)
Rote Karte: Patrick Seipel (90. Schiedsrichterbeleidigung)

Peinliche Niederlage gegen Ostheimer Reserve

SG Wohnbach/Berstadt II – TSV Ostheim II 1:3 (26.03.2015)
Nach einer peinlichen Vorstellung verlor die SG im Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des TSV Ostheim verdient mit 1:3. Statt einer Steigerung zu den letzten Spielen, konnte man gegen Ostheim meinen, dass es schlimmer nicht mehr geht. Eine halbe Stunde war die SG feldüberlegen, doch wie in den letzten Spielen ohne Zielstrebigkeit zum Tor. Mit der ersten Chance gingen die Gäste in Führung, als Rieß eine Flanke unterlief und ein Stürmer in der Mitte ohne Probleme einköpfen konnte. Zwei Minuten nach der Gästeführung hatte Völkel die beste Chance der SG zu Ausgleich, doch der Ostheimer Schlußmann hielt Völkels Schuss stark. Wiederum nur zwei Minuten später bekam die SG nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen, den Diehl zum 1:1 verwandelte. Kurz nach Wiederanpfiff gingen die Gäste wieder in Führung, Rieß war diesmal beim Alleingang eines Ostheimers ohne Chance. In der 54. Minute hätte das Spiel bereits entschieden werden können, als zwei Ostheimer mutterseelenallein auf Rieß zuliefen. Ein schlampiger Querpass ins Toraus verhinderte die Entscheidung. Zwölf Minuten später fiel dann doch das 1:3 durch einen Distanzschuss, den Rieß falsch einschätzte. Nach vorne ging bei der SG nicht viel. Ernsthafte Gefahr für das Ostheimer Tor gab es nie. Lediglich der ein oder andere Verzweiflungsschuss aus der Distanz sorgte dafür, dass es dem Torhüter nicht langweilig wurde. Nach dieser schwachen Leistung ließ die SG erneut sicher geglaubte Punkte liegen.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt Il:
1 Rieß – 3 Kilb, 13 Zon (ab 41. 12 Weber) , 4 Cech – 8 Dippel (ab 65. 16 Jahn), 2 Töpfer, 16 Jahn (ab 26. 14 Straub), 9 Müller M., 6 Völkel (ab 80. 8 Dippel), 10 Diehl – 11 Schmidt J.

Tore:
0:1 Knödler (33.)
1:1 Marvin Diehl (37.) (Handelfmeter)
1:2 von Gehlen (48.)
1:3 Richter (66.)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

SG fertigt Rendel dank starker zweiter Hälfte ab

SG Wohnbach/Berstadt I – 1. FC Rendel I 5:0 (22.03.2015)
Dass im Fußball manchmal eine starke Halbzeit entscheidend sein kann, bewies die SG eindrucksvoll gegen den FC Rendel. Anders als zuvor bei der zweiten Mannschaft hatte die SG den starken Wind in der zweiten Hälfte im Rücken. Die erste Hälfte plätscherte sehr lange dahin. Die erste richtige Torchance gab es erst in der 39. Minute. Eine Rendeler Freistoßflanke fand am zweiten Pfosten einen Abnehmer, doch der Abschluss ging knapp am Gehäuse von Scheld vorbei. Allgemein waren die Gäste nur selten gefährlich vor dem Tor. In der zweiten Hälfte blieb Scheld absolut beschäftigungslos. Die SG kam mit Rückenwind aus der Kabine. Drei Minuten nach Wiederbeginn wurde Paskuda im Strafraum zu Boden gerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tim Kolodziej sicher zur Führung. Sieben Minuten später gab es erneut Elfmeter für die SG. Dieses Mal war der Elfer aber bei weitem nicht so eindeutig, wie der erste. Es waren zwei SG-Spieler, die sich gegenseitig behinderten. Koppe trat mit Kolodziej seinen eigenen Mitspieler im Strafraum um. Durch den lauten Schlag, der zu hören war, ließ sich der Schiedsrichter scheinbar täuschen und pfiff Strafstoß. Paskuda verwandelte ebenso sicher, wie Kolodziej zuvor. Die SG blieb weiter am Drücker. Es musste aber erneut ein Standard sein, der die Partie vorentschied. Einen Freistoß aus etwa 20 Metern halbrechter Position hämmerte Maurice Klaus in die Maschen. In diversen Printmedien redete man danach sogar vom Tor des Monats, während so manch eingefleischter Anhänger der SG seinen Augen nicht traute und den Ball erst mit einiger Verzögerung im Tor sah. Als sämtliche 22 Spieler wieder zum Anstoß bereitstanden, fiel es Bernd B. mit dem Satz: „Ach, der ist ja drin!“ dann doch noch wie Schuppen von den Augen. Die Gäste gaben sich danach zunehmend auf, teilweise entstand extreme Unruhe untereinander. Nach dem Motto „Jeder Schuss ein Treffer“ spielte die SG weiter. Der nächste Torschuss fand nämlich erneut den Weg ins Netz. Nach einem Steilpass von Pfister ließ Paskuda dem Gästetorwart aus leicht abseitsverdächtiger Position keine Chance. Eine Minute später setzte Ruben Pfister selbst dann den Schlusspunkt. Nach einer Ecke von Kolodziej spitzelte Pfister den Ball aus kurzer Distanz direkt über die Linie. Hochverdient gewinnt die SG ihr Heimspiel gegen Rendel, der Sieg fiel letztendlich aufgrund der dürftigen ersten Hälfte aber etwas zu hoch aus.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
1 Scheld – 8 Schmidt, 14 Straub, 3 Neugebauer – 4 Kolodziej, 7 Klaus M., 9 Koppe, 5 Kraus B. (ab 81. 4 Cech), 11 Stüber, 6 Pfister – 10 Paskuda

Tore:
1:0 Tim Kolodziej (48.) (Foulelfmeter)
2:0 Andrezej Paskuda (55.) (Foulelfmeter)
3:0 Maurice Klaus (76.)
4:0 Andrezej Paskuda (83.) (Vorlage: Ruben Pfister)
5:0 Ruben Pfister (84.) (Vorlage: Tim Kolodziej)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

Zweite Niederlage in Folge nach erneut schwachem Auftritt

SG Wohnbach/Berstadt II – 1. FC Rendel II 1:3 (22.03.2015)
Bei schwierigen Bedingungen verlor die SG ihr zweites Spiel in Folge gegen den FC Rendel. Starker Wind fegte über den Berstädter Sportplatz. Das glücklichere Team war letztendlich Rendel, die in Hälfte zwei den Wind im Rücken hatten. In Hälfte eins hatte die SG noch Rückenwind. Die Führung für die SG ließ keine drei Minuten auf sich warten. Nach einem Pass von Schmidt erzielte Marvin Diehl mit der Pike das 1:0 ins lange Eck. Die SG blieb das spielbestimmende Team, blieb aber wie schon gegen Ober Hörgern zu harmlos vor dem Tor. Auch gefährlichere Distanzschüsse von Jahn oder Völkel gab es selten. In der 36. Minute hätte sich die SG nicht über einen Strafstoß gegen sich beschweren dürfen, als Torwart Rieß etwas überhart aus seinem Tor kam, den Nachschuss aufs leere Tor vergaben die Gäste dann allerdings kläglich. Die SG versäumte es, vor der Pause noch ein Tor zu erzielen. Demnach stand eine schwere zweite Hälfte bevor. Die erste Chance hatte die SG in der 49. Minute durch einen Schuss von Weber. Gegen den Wind hatte die SG zunehmend Mühen aus der eigenen Hälfte zu kommen. Die Gäste waren klar tonangebend und kamen in der 76. Minute zum verdienten Ausgleich. Allerdings ging dem Tor ein böses Foul gegen Kilb voraus, der danach verletzt ausgewechselt werden musste und minutenlange behandelt wurde. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich gingen die Gäste durch einen ebenso zweifelhaften Freistoß in Führung. Als die SG in den Schlussminuten alles inklusive Torhüter Rieß nach vorne warf, konterte Rendel und nutzte das verwaiste SG-Tor zum 1:3-Endstand.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt Il:
1 Rieß – 3 Kilb (ab 76. 9 Müller M.), 5 Kraus B. (ab 56. 9 Müller M. (ab 65. 14 Geh)), 4 Cech – 16 Jahn, 2 Töpfer, 7 Klaus Y. (ab 34. 12 Weber (ab 83. 3 Kilb)), 9 Müller M. (ab 46. 8 Dippel), 6 Völkel, 10 Diehl – 11 Schmidt J.

Tore:
1:0 Marvin Diehl (3.) (Vorlage: Julien Schmidt)
1:1 Dietrich (76.)
1:2 Rühl (80.)
1:3 Dietrich (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Christian Völkel (42. Meckern), Björn Rieß (76. Meckern), Florian Jahn (80. Meckern)

Schwache Leistung gegen Ober Hörgern II

SG Wohnbach/Berstadt II – TFV Ober Hörgern 0:1 (19.03.2015)
Vier Tage nach dem souveränen Derbysieg in Trais Münzenberg bestritt die SG ihr Nachholspiel gegen den TFV Ober Hörgern II. Dabei zeigte die eigentlich stark besetzte SG eine der schwächsten Saisonleistungen und verlor verdient mit 0:1. In einem schwachen Spiel bot sich den Zuschauern wenig Spektakuläres. Die SG war spielerisch überlegen, Torchancen erspielte sie sich aber nicht. Viele Kombinationen verpufften im Ansatz. Ab und zu fehlte aber auch mal der letzte entscheidende Pass. Mit der ersten und soweit einzigen Torchance erzielten die Gäste das Tor des Tages mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern ins lange Eck, nachdem die SG den Gästen allen Platz der Welt zum kombinieren ließ. Nach der Pause setzte die SG mit frischen Kräften auf die Brechstange – lange Zeit erfolglos. Die erste Halbchance hatte die SG in der 70. Spielminute. Sascha Straub spielte einen Querpass von der Grundlinie. Der Torhüter lenkte diesen aber entscheidend vor dem einschussbereiten Klaus ab. Helle Aufregung gab es in der 79. Minute nach einer Doppelchance der SG. Jahn kam im Strafraum zum Schuss, doch sein Schuss wurde geblockt. Der Abpraller landete bei Straub, der außer einem Verteidiger ein nahezu leeres Tor vor sich hatte. Sein Torschuss wurde vom Verteidiger mit der Hand geblockt. Die Proteste der SG blieben unerhört und das Spiel lief weiter. Die letzten zehn Minuten plätscherten dahin. Die SG kam zu keiner ernsthaften Gelegenheit mehr. Das Spiel hätte gut und gerne noch 60 Minuten länger dauern können, ein Tor hätte die SG bis dahin wohl immer noch nicht erzielt. Dafür war die SG an diesem Abend einfach zu harmlos.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt Il:
1 Scheld – 2 Töpfer, 17 Bonarius, 3 Neugebauer – 14 Straub, 5 Kraus B., 8 Dippel, 16 Jahn (ab 46. 9 Müller M.), 6 Völkel (ab 53. 4 Kilb), 10 Diehl (ab 71. 16 Jahn) – 11 Schmidt J. (ab 46. 7 Klaus Y.)

Tore:
0:1 Russo (26.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Marcel Bonarius (81. Rangelei)

SG gewinnt Derby nach großem Kampf mit 10 Mann

Traiser FC I – SG Wohnbach/Berstadt I 1:2 (15.03.2015)
Derbyzeit in Trais Münzenberg. Vor etwa 150 Zuschauern auf dem Traiser Sportgelände fand das Prestigeduell der SG gegen den Traiser FC statt. Und dieses Derby bot alles, was man von einem Derby erwarten konnte. Dramatik, Tore, Emotionen, Elfmeter und einen Platzverweis. Die ersten 15 Minuten verliefen ausgeglichen. Nach dem gegenseitigen Abtasten wurde Trais etwas stärker und hatte in der 19. Minute durch einen Flugkopfball knapp am Tor vorbei, die bis dahin beste Chance des Spiels. Mit ihrer ersten richtigen Chance ging die SG in Führung. Nach guter Balleroberung war es Tim Kolodziej, der eine scharfe Flanke in die Mitte schlug, wo Paskuda den Ball direkt verwertete und die Führung erzielen konnte. Beim Torjubel trat Paskuda die Eckfahne um, was ihm die gelbe Karte einbrachte. Danach wurden die Gastgeber immer stärker. Innerhalb weniger Sekunden musste Scherer zwei Mal mit einer Fußabwehr retten. Die SG rettete die Führung in die Pause. Und nun hinein in eine an Spannung kaum noch zu überbietende zweite Halbzeit. Sie begann mit dem Platzverweis gegen Andrezej Paskuda nach 50 Minuten, weil dieser nach einem Abseitspfiff den Ball ins Tor schoss. Mit zehn Mann konzentrierte sich die SG darauf, die Führung zu halten und hier Punkte mitzunehmen. Nur eine Minute nach dem Feldverweis glichen die Hausherren aus. Den ersten Versuch konnte Scherer noch mit dem Fuß abwehren, beim Nachschuss war auch er machtlos. Trais drängte jetzt auf den Führungstreffer. Eine Minute nach dem Ausgleich verhinderte Scherer mit einer Glanzparade den Rückstand. In dieser Phase konnte die SG kaum für Entlastung sorgen. Doch je später es wurde, desto stabiler wurde die SG-Defensive. Es bot sich ab und zu auch Raum zum kontern. In der 76. Minute kam die SG erstmals wieder in den Strafraum. Pfister legte überlegt zurück auf Kolodziej, der die erneute Führung für die SG erzielte. Es folgten wütende Angriffe der Gastgeber. Die SG hielt mit allem was sie hatte dagegen und warf sich in die Zweikämpfe. Darunter zu leiden hatte auch Mannschaftsarzt Diehlmann, der sich auf dem Weg zu einem Verletzten eine Oberschenkelzerrung zuzog. Auch Ersatzarzt Rieß hatte alle Hände voll zu tun und konnte in einer extrem kampfbetonten Schlussphase gar nicht schnell genug von einem Verletzten zum nächsten hetzen. Kurz vor Ende hatte Koppe zwei Chancen, die Partie jeweils nach einem Konter zu entscheiden, einmal verpasste er einen Kopfball und einmal grätschte er um Haaresbreite am Ball vorbei. Insgesamt sechs Minuten wurden nachgespielt. Als die SG einen Ball nicht aus dem Strafraum bekam, verursachte Stüber einen Foulelfmeter. So manchem Zuschauer rutschte das Herz bis in die Hose. Doch der Traiser Schütze traf nur den Außenpfosten. Die Anhänger der SG brachen in tosenden Jubel aus, doch das Spiel ging noch drei Minuten. Als Lars Scherer den letzten Schuss der Gastgeber sicher unter sich begrub, war es geschafft. Mit zehn wacker kämpfenden Mannen siegt die SG im Derby und stoppt vorerst den Aufschwung des Traiser FC.

Spruch des Tages: Kapitän Moll: „Auf Björn, schalt mal in den zweiten.“ (zu Ersatzmannschaftsarzt Rieß nach einem Foul an Zon an der Eckfahne, nachdem Rieß von der gegenüberliegenden Ecke losgelaufen war, weil Kolodziej zuvor dort behandelt werden musste.)

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
1 Scherer – 8 Schmidt, 13 Zon (ab 77. 14 Völkel), 2 Moll – 15 Seipel, 7 Klaus M., 9 Koppe, 11 Stüber, 4 Kolodziej, 6 Pfister (ab 85. 5 Neugebauer) – 10 Paskuda

Tore:
0:1 Andrezej Paskuda (30.) (Vorlage: Tim Kolodziej)
1:1 Gräf (51.)
1:2 Tim Kolodziej (76.) (Vorlage: Ruben Pfister)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Andrezej Paskuda (30. Eckfahne umgetreten), Maximilian Koppe (44. Foulspiel), Tim Kolodziej (69. Ballwegschlagen), Rene Moll (78. Foulspiel), Maurice Klaus (79. Halten), Patrick Seipel (82. Zeitspiel)
Gelb-Rote Karte: Andrezej Paskuda (50. Ballwegschlagen)