SG Wohnbach/Berstadt

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Spielberichte

Reserve unterliegt dem Traiser FC

SG Wohnbach/Berstadt – Traiser FC II 3:4 (29.09.2017)
Im zweiten Derby binnen fünf Tagen unterlag die SG dem Traiser FC knapp, aber dennoch verdient mit 3:4. Trais war von Beginn an spielbestimmend und hatte durch einen Kopfball von Florian Zimmer an den Pfosten bereits nach drei Minuten die erste hundertprozentige Torchance. Eine Minute später gelang den Gästen die frühe Führung. Sascha Bell nutzte einen Abstauber nach einem Querschläger der SG-Defensive. Der Druck der Gäste ließ die SG kaum über die Mittellinie kommen. Timm Gräf und Florian Zimmer vergaben zwei weitere Chancen durch Distanzschüsse für die Gäste. Überraschend und etwas glücklich fiel der Ausgleich für die SG. Dominik John schlug einen Freistoß aus der eigenen Hälfte an den Strafraum der Gäste. Diesen langen Ball verpassten sowohl die SG-Stürmer, als auch sämtliche Verteidiger des Traiser FC. Nach einem Aufsetzer am Elfmeterpunkt, senkte sich der Ball am überraschten Sascha Block vorbei in die Maschen. Für John war es der erste Treffer für die SG. Der Ausgleichstreffer verunsicherte die Gäste und der Druck ließ merklich nach. Doch kurz vor der Pause erzielte Timm Gräf den erneuten Führungstreffer für Trais mit einem schönen Schlenzer aus 20 Metern. Im Gegenzug hatte die SG ihre beste Chance aus dem Spiel heraus. Marcel Müller legte nach einem schönen Spielzug ab auf Marvin Diehl, dessen Aufsetzer Gästetorwart Block mit Mühe zur Ecke abwehrte. Nach der Pause waren die Gäste wieder besser im Spiel, doch die SG bewies Konterqualitäten. Mit der Einwechslung von Jeff Jolin wurde das Spiel über die Außenbahn belebt. Mit seinem ersten Pass in die Spitze auf Marcel Müller leitete Jolin den erneuten Ausgleich ein. Müller startete aus leicht abseitsverdächtiger Position, behielt aber alleine vor Block die Nerven und verwandelte eiskalt. Doch nur fünf Minuten später gingen die Gäste erneut in Führung. Florian Zimmer nutzte einen Abstauber nach einer missglückten Rettungstat von SG-Torhüter Gnahs gegen Sascha Bell. Die SG hielt weiter dagegen und konnte in einem nun offenen Schlagabtausch in der 75. Minuten erneut ausgleichen. Wieder war es Jeff Jolin, der den entscheidenden Pass auf Marcel Müller spielte, der zum 3:3 einnetzte. Doch Trais drängte weiterhin und schlug fünf Minuten später erneut zurück. Sascha Bell nutzte erneut einen Abstauber, nachdem die SG eine Hereingabe nicht aus dem Fünfmeterraum klären konnte. Zehn Minuten blieben der SG noch, doch ein erneuter Ausgleich wollte der SG nicht mehr gelingen.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt lI:
Gnahs – Brkan, John, Mühlhans – Trautmann, Dippel, Ortmann, Weber (ab 56. Jolin), Müller, Diehl – Rolshausen

Tore:
0:1 Sascha Bell (4.)
1:1 Dominik John (19.)
1:2 Timm Gräf (42.)
2:2 Marcel Müller (60.) (Vorlage: Jeffrey Jolin)
2:3 Florian Zimmer (65.)
3:3 Marcel Müller (75.) (Vorlage: Jeffrey Jolin)
3:4 Sascha Bell (80.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Marvin Diehl (74. Taktisches Foul)

SG fährt glücklichen Sieg beim Schlusslicht ein

FSV Dorheim I – SG Wohnbach/Berstadt I 2:4 (24.09.2017)
Gegen das punktlose Schlusslicht vom FSV Dorheim konnte die SG mit mehr Glück als Verstand einen schmeichelhaften 4:2-Sieg einfahren. Dabei wähnte sich die SG zu früh auf der Siegerstraße und machte den Gegner damit stark. Bereits die ersten Minuten boten gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die erste SG-Chance vergab Andi Paskuda nach einem Alleingang auf das Tor der Gastgeber indem er am stark parierenden Torhüter scheiterte. Im Gegenzug hatten die Gastgeber die Chance zur Führung durch einen Kopfball von Regner an die Latte. Wiederum nur eine Minute später fiel die Führung für die SG. Nach einem Querpass von Maximilian Stüber auf Dominik Ittner spitzelte dieser den Ball schön am Torhüter vorbei ins Tor. Die frühe Führung, die sich die SG als Ziel gesetzt hatte, war erspielt. Doch Dorheim hielt trotzdem hart dagegen und kam in der Folge zu weiteren Chancen, überwiegend durch Schüsse aus der Distanz. Doch auch die SG erspielte sich einige Möglichkeiten und erzwang in der 28. Minute das 0:2. Dominik Ittner übte am Dorheimer Strafraum Druck auf den ballführenden Verteidiger aus und zwang diesen dadurch zu einem Fehlpass in die Füße von Maurice Klaus. Klaus flankte an den zweiten Pfosten, wo Andrezej Paskuda unbedrängt zum 0:2 einköpfen konnte. Drei Minuten später konnte Tobi Scheld einen strammen Schuss von Tom Ehrlicher mit einer Faustabwehr parieren. In der 40. Minute ließ die SG eine gute Möglichkeit zur Vorentscheidung liegen. Nach einem starken Spielzug über die rechte Seite legte Maxi Stüber an den Strafraum zurück, wo Mustafa Agbulut verzog. Die letzten Minuten gehörten aber dann gänzlich den Hausherren. Jürgen Regner und Björn Lang kamen nach Eckbällen unbedrängt an den Ball und ließen beste Kopfballchancen liegen. Mit dem Pausenpfiff schoss Marvin Jochem noch einmal um Haaresbreite über das Gehäuse. Nach der Pause setzten die Gastgeber ihre Drangphase fort. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Dorheim den verdienten Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß von Marc Schild passte die Zuordnung in der SG-Defensive nicht und Johannes Schnell konnte problemlos einköpfen. Die SG hatte eine gute Chance durch Paskuda. Nach einer Flanke von Marc Schmidt aus vollem Lauf, brachte Paskuda allerdings keine Kraft hinter seinen Abschluss. In der 62. Minute hatte die SG Glück, dass ein Tor von Sebastian Haas wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung fand. Mitten in die beste Phase der Gäste traf Andrezej Paskuda zum 3:1 für die SG nach einem Pass von Maurice Klaus. Im direkten Gegenangriff scheiterte Haas für Dorheim wieder nur knapp mit einem Dropkick. In der 80. Minute tuschierte eine Flanke von Dirk Pfeffer die Latte. Als fünf Minuten vor Schluss nach einem Freistoß von Schild und einem Vollspannschuss von Schnell der erneute Anschlusstreffer fiel, warf Dorheim alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit erzielte Tim Kolodziej bei einem Konter das 2:4 und damit die Entscheidung für die SG. Die Stimmung bei der SG war nach dem Spiel auf dem Tiefpunkt. Dieser Sieg fühlte sich nach der durchwachsenen Partie nicht wie ein verdienter Sieg an.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
Scheld – Schmidt T., Kraus, Zinsheimer – Klaus M., Agbulut, Schmidt M., Stüber (ab 80. Ortmann) Kolodziej – Paskuda, Ittner (ab 65. Müller)

Tore:
0:1 Dominik Ittner (6.) (Vorlage: Maximilian Stüber)
0:2 Andrezej Paskuda (28.) (Vorlage: Maurice Klaus)
1:2 Johannes Schnell (48.)
1:3 Andrezej Paskuda (73.) (Vorlage: Maurice Klaus)
2:3 Johannes Schnell (85.)
2:4 Tim Kolodziej (90.) (Vorlage: Marcel Müller)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Tim Kolodziej (62. Meckern), Benjamin Kraus (85. Foulspiel)

SG holt Remis im Derby

TSG Wölfersheim II – SG Wohnbach/Berstadt 2:2 (24.09.2017)
Leider hat es nach einer kämpferisch guten Leistung nicht für den Sieg im Derby gegen Wölfersheim gereicht. Dennoch kann die SG mit dem 2:2 aufgrund der dünnen Personalsituation (Tobias Keil saß noch verletzt auf der Bank und Timo Rauch erklärte sich bereit, zu helfen) zufrieden sein. Nachdem Wölfersheim die ersten 20 Minuten klar dominierte und durch Schiller und Farkli besten Gelegenheiten liegen ließ, fand die SG besser ins Spiel. Nach einem Stellungsfehler der Gastgeber kam Marvin Diehl völlig frei an den Ball, schloss aber zu überhastet ab und verfehlte das Tor. Drei Minuten später vergab Sascha Dippel ebenfalls eine Großchance, als er nach einem Pass von Dominik John im Strafraum zwei Leute stehen ließ, dann aber nur in die Arme des Torhüters schoss. Nun war die SG die aktivere Mannschaft. Die TSG konnte bis zum Pausenpfiff nur noch eine Chance durch einen Freistoß von Farkli für sich verbuchen. Nach der Pause war die SG weiterhin aktiver. Nach einem Querpass von Jeff Jolin, schoss Sascha Dippel in der 54. Minute aus vielversprechender Position über das Tor. Sechs Minuten später machte es Dippel besser. Nach einer Flanke von Kevin Trautmann köpfte Dippel zum 1:0 für die SG ein. Die Latte und Torwart Roman Bich halfen bei dem Treffer etwas mit. In der 69. Minute scheiterte Kevin Trautmann mit einem Freistoß nur knapp. Coach Florian Jahn hatte diesen Ball bereits drin gesehen und stieß einen lauten Jubelschrei aus. Bei der anschließenden Ecke kam Marvin Diehl zu einem Volleyschuss, schoss aber knapp über das Tor. Ab der 70. Minute wurde die TSG wieder stärker. In der 71. Minute scheiterte Farkli noch am stark parierenden Gnahs. Eine Minute später gelang den Gastgebern durch ein Kopfballtor von Nooraldin Barkel allerdings der Ausgleich. Die Gastgeber blieben am Drücker. Einen Farkli-Kopfball lenkte Tim Gnahs im letzten Moment über die Latte. Nun ging es rauf uns runter. Beide Mannschaften wollten den Sieg. In der 78. Minute verwandelte Marvin Diehl einen Freistoß direkt und brachte die SG wieder auf die Siegerstraße. In der 83. Minute vergab Diehl die Chance zur endgültigen Entscheidung. Nach einer Flanke von Christoph Rolshausen scheiterte Diehl aus kurzer Distanz. Nun drückte Wölfersheim auf den Ausgleich. Tim Gnahs lenkte in der 88. Minute einen Schuss von Schiller sehenswert zur Ecke ab. In der Nachspielzeit kamen die Gastgeber doch noch zum vom Zeitpunkt her etwas glücklichen Ausgleich. Nachdem die SG den Ball nicht aus dem Strafraum klären konnte landete ein Abpraller vor den Füßen von Benjamin Künstler, der zum Ausgleich und gleichzeitigem Endstand einschieben konnte. Nichtsdestotrotz hat die SG eine starke kämpferische Leistung gezeigt und der Personalsituation getrotzt.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt lI:
Gnahs – Kilb, John, Mühlhans – Klaus T., Trautmann, Dippel, Jolin, Köppert, Diehl – Rolshausen

Tore:
0:1 Sascha Dippel (60.) (Vorlage: Kevin Trautmann)
1:1 Nooraldin Barkel (72.)
1:2 Marvin Diehl (78.)
2:2 Benjamin Künstler (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Jeffrey Jolin (77. Nachtreten)

Weber schießt SG mit Traumtor zu mühevollem Sieg

SG Wohnbach/Berstadt II – VfR Butzbach II 4:2 (17.09.2017)
Einen mühevollen 4:2-Heimsieg konnte die 1B gegen den VfR Butzbach II feiern. Dabei taten sich beide Mannschaften extrem schwer, Torszenen herauszuspielen. Mit der ersten richtig gefährlichen Offensivaktion in der 25. Minute ging die SG direkt in Führung. Nach einem Freistoß von Mustafa Agbulut scheiterte Sascha Dippel mutterseelenallein vor dem Tor erst per Kopf, im zweiten Versuch auch noch mit dem Fuß am Torhüter. Im dritten Versuch drückte Marvin Diehl den Ball über die Linie. Die erste Offensivaktion der Gäste führte ebenfalls direkt zu einem Tor, doch fand dieses durch einen vorhergehenden Abseitspfiff keine Anerkennung. In der 42. Minute hatte die SG zudem Glück, dass den Gästen ein Elfmeter verweigert wurde, dem aber ein klares Foul vorausging. Quasi im Gegenzug erhöhte Marcel Müller mit einem starken Kopfballtreffer gegen die Laufrichtung des Torhüters nach einer Flanke von Mustafa Agbulut auf 2:0. Doch mit dem Pausenpfiff erzielte Oleg Dobrowicki den Anschlusstreffer für die Gäste. Der Zeitpunkt hierfür war denkbar ungünstig, führte zunächst aber nicht zum Wendepunkt im Spiel. Die SG kam nämlich wieder stärker aus der Kabine. Dominik Ittner nutzte in der 52. Minute einen zu kurzen Klärungsversuch der Gäste und erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 3:1. Danach lehnte sich die SG etwas zurück und machte die Gäste damit stark. Die SG wurde tief in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Die beste Chance vergab Guido Bennemann nach einem Querpass völlig freistehend mit einem Schuss an den Außenpfosten. Der Anschlusstreffer fiel in der 73. Minute durch Christian Frank, der am zweiten Pfosten völlig unbedrängt zum Abschluss kam. Die SG fing sich in den letzten Minuten wieder und konnte die Uhr gut runterspielen. In der Nachspielzeit schlug wieder einmal die Stunde von Lucas Weber. Nach einem Pass von Christoph Rolshausen tauchte Weber alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auf und legte sich den Ball noch einmal zum Torabschluss vor. Viele der anwesenden Zuschauer gedachten in diesem Moment bereits Sascha Dippels legendärer Worte „Nicht der Weber!“ vor Webers Tor beim Gastspiel in Ober-Mörlen vor zwei Jahren. Als Weber den Ball nun sehenswert in den linken Torwinkel zirkelte herrschte genau wie damals in Ober-Mörlen völlige Ekstase auf dem Berstädter Sportplatz. Die Partie wurde wenig später dann auch abgepfiffen. Mühsam erarbeitet aber dennoch verdient schlägt die SG den VfR Butzbach auch dank Webers Traumtor mit 4:2.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt II:
Gnahs – Mühlhans, Agbulut, Kilb (ab 41. Weber (Ab 46. Kilb)) – Trautmann, Dippel, Rolshausen (ab 51. Weber), Ortmann (ab 73. Köppert (ab 85. Rolshausen)), Müller, Diehl (ab 85. Klaus T.) – Ittner

Tore:
1:0 Marvin Diehl (25.) (Vorlage: Sascha Dippel)
2:0 Marcel Müller (44.) (Vorlage: Mustafa Agbulut)
2:1 Oleg Dobrowicki (45.)
3:1 Dominik Ittner (52.)
3:2 Christian Frank (74.)
4:2 Lucas Weber (90.) (Vorlage: Christoph Rolshausen)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

SG beweist starke Moral und erkämpft verdienten Sieg

SV Hoch-Weisel I – SG Wohnbach/Berstadt I 3:4 (10.09.2017)
Einen Drei-Tore-Rückstand drehte die SG mit großer Moral beim Gastspiel in Hoch-Weisel. Zu verdanken war dies einer besonders druckvollen Schlussphase, in der die Gastgeber kaum noch etwas entgegensetzen konnten. Von Beginn an war die SG gut im Spiel und konnte früh für Gefahr sorgen. Andrezej Paskuda traf in der neunten Minute den Außenpfosten. In der 24. Minute hatte die SG dann eine Doppelchance. Zunächst parierte Torwart Björn Hofmann im Weiseler Tor mit einer sehenswerten Parade gegen einen wuchtigen Distanzschuss von Mateusz Matuszczak, im zweiten Versuch scheiterte Tim Kolodziej ebenfalls mit einem Schuss an den Außenpfosten. Eine Minute später fiel dann der überfällige und hochverdiente Führungstreffer. Nach einer Flanke von Sandro Beutnagel stand Andrezej Paskuda am zweiten Pfosten völlig frei und köpfte unbedrängt ein. Von den Gastgebern kam bis dahin so gut wie nichts. Erst mit dem Gegentreffer kam Hoch-Weisel etwas besser ins Spiel. In der 38. Minute hatten die Gastgeber etwas Glück. Nach einer harmlosen Szene pfiff der Schiedsrichter Elfmeter für Hoch-Weisel. Bei der SG rieb man sich wegen dieser Entscheidung die Augen, zumal vorher eine Abseitsstellung vorlag und das Einsteigen von Maurice Klaus im Zweikampf alles andere als strafwürdig war. Den Elfmeter verwandelte Jannick Kutsche. Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag für die SG. Benjamin Kraus foulte im Strafraum und erneut gab es Strafstoß für die Gastgeber. Diese Mal verwandelte Dennis Seipel und drehte damit die Partie. Im Gegenzug hatte Sandro Beutnagel mit einem flachen Schuss knapp am Tor vorbei eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Nachdem Andrezej Paskuda in der 63. Minute eine Großchance, wo ein Querpass zum mitgelaufenen Beutnagel besser gewesen wäre, zum Ausgleich vergab, konterte Hoch-Weisel und ging durch Ronald Passet mit 3:1 in Führung. Von nun an spielte aber nur noch die SG. Zwei Minuten später scheiterte Andrezej Paskuda alleine auf das Tor zulaufend am starken Björn Hofmann. In der 68. Minute verwandelte Sandro Beutnagel einen Freistoß aus 20 Metern Torentfernung zum Anschlusstreffer. Fünf Minuten später legte Beutnagel am Strafraum per Kopf auf Timo Schmidt ab, der mit einem Volleyschuss unter die Latte den Ausgleichstreffer erzielte. In der 79. Minute belohnte sich die SG für die furiose Aufholjagd mit dem Führungstreffer. Nach einem Einwurf von Stüber flankte Sandro Beutnagel in die Mitte. Die Flanke flog an Freund und Feind vorbei und fiel ins lange Eck. In den Schlussminuten vergab die SG zwei weitere Riesenchancen zur Entscheidung. In der 83. Minute schob Paskuda den Ball nach einem Pass in die Spitze von Maurice Klaus am Tor vorbei. In der Nachspielzeit scheiterte Maxi Stüber aus fünf Metern an Björn Hofmann. Doch kurz danach war Schluss und die SG konnte einen hochverdienten und hart erkämpften Auswärtssieg einfahren.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
Scheld – Schmidt T., Kraus, Zinsheimer – Klaus M., Kolodziej (ab 89. Müller), Neugebauer (ab 70. Ortmann), Stüber Matuszczak, Beutnagel – Paskuda

Tore:
0:1 Andrezej Paskuda (25.) (Vorlage: Sandro Beutnagel)
1:1 Jannick Kutsche (38.) (Foulelfmeter)
2:1 Dennis Seipel (51.) (Foulelfmeter)
3:1 Ronald Passet (63.)
3:2 Sandro Beutnagel (68.)
3:3 Timo Schmidt (73.) (Vorlage: Sandro Beutnagel)
3:4 Sandro Beutnagel (79.) (Vorlage: Maximilian Stüber)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Andrezej Paskuda (53. Abs. Handspiel), Maurice Klaus (76. Takt. Foul)

Ostheim überrollt chancenlose SG

TSV Ostheim II – SG Wohnbach/Berstadt II 7:0 (10.09.2017)
Mit 0:7 kam die SG beim TSV Ostheim II unter die Räder. Die SG, die mannschaftsübergreifend achtzehn Ausfälle kompensieren musste, reiste mit elf Mann an. Auf der Bank saß Marcel Bonarius, der circa zwei Jahre kein Spiel mehr absolviert hatte. Etwa eine halbe Stunde nach Anpfiff stieß Tobias Findt als zweiter Auswechselspieler hinzu. Doch bereits nach 18 Minuten war die Partie entschieden. Durch Tore von Ringshausen, einem Eigentor von Dominik John, der einen Distanzschuss mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Tor lenkte, und Scheer ging Ostheim nach einer druckvollen Anfangsphase mit 3:0 in Führung und hatte während der gesamten ersten Hälfte viele weitere Chancen, um die Führung weiter auszubauen. Nach der Pause blieb es beim Dauerdruck der Hausherren. Nico Leder erhöhte in der 58. Minute auf 4:0. Den schönsten Treffer erzielte der eingewechselte Stephan Müller in der 63. Minute mit einem Schlenzer in die lange Ecke. In Minute 79 ließ Müller das 6:0 folgen. Nach einem Foul von Kevin Mühlhans bekam Ostheim in den Schlussminuten einen Elfmeter zugesprochen. Tim Gnahs konnte den Elfmeter von Dustin Richter an die Latte abwehren. Beim Abstauber von Ringshausen ins leere Tor war er aber machtlos. Dies war gleichzeitig auch der letzte Treffer des Tages. Die SG hakte die Niederlage schnell ab und blickt optimistisch auf das kommende Spiel gegen den VfR Butzbach II.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt II:
Gnahs – Jolin, John, Mühlhans – Klaus T., Dippel, Trautmann, Köppert (ab 36. Findt), Bommersheim, Diehl – Rolshausen (ab 68. Köppert)

Tore:
1:0 Luca Ringshausen (3.)
2:0 Dominik John (15.) (Eigentor)
3:0 Lucas Scheer (18.)
4:0 Nico Leder (58.)
5:0 Stephan Müller (63.)
6:0 Stephan Müller (79.)
7:0 Luca Ringshausen (83.)

Besondere Vorkommnisse:
Gnahs hält Foulelfmeter (83.)

SG scheidet im Achtelfinale des Kreispokals aus

SG Rodheim I – SG Wohnbach/Berstadt I 3:1 (07.09.2017)
Mit einer stark durchgemischten Mannschaft trat die SG zum Pokal-Achtelfinale in Rodheim an. Am Ende unterlag die SG mit 1:3 und verabschiedet sich damit aus dem Pokalwettbewerb. Von Beginn an ließen die Hausherren kaum Zweifel daran aufkommen, wer hier der Herr im Haus ist. Die SG war weit in die eigene Hälfte gedrängt und konnte nur selten für Entlastung sorgen. Dennoch stand die SG hinten lange Zeit sicher und ließ bis zur 37. Minute keine Großchance zu. Durch einen Abpraller kam Tim Unger aus acht Metern frei zum Schuss, doch Torhüter Scheld parierte im Liegen. Beim direkten Konter steckte Dominik Ittner durch in den Lauf von Matuszczak, der mit seinem Schuss aus 18 Metern die Unterkante der Latte traf. Von der Torlinie sprang der Ball zurück ins Feld. In der 41. Minute nutzte Steffen Münk einen Fehler der SG-Defensive zum Führungstreffer und ließ Scheld im Tor keine Chance. Noch vor der Pause hatte Dominik Ittner die Chance zum Ausgleich. Ittner spekulierte nach einem hohen Ball auf einen Kopfball vom Verteidiger zum Torhüter, erlief den Ball, scheiterte aber mit seinem Heber am Torhüter. Nach der Pause erhöhte Rodheim weiter den Druck. Nur Sekunden waren gespielt, da vergab Frederic Bausch die erste Großchance. In der 48. Minute erzielte Bausch dann das 2:0. Die SG Rodheim ließ nicht nach und erspielte sich nun Chance um Chance. In der 53. Minute kombinierten sich die Gastgeber durch die SG-Abwehr, Dennis Becker scheiterte zuerst an der Latte, den anschließenden Kopfball aus sieben Metern lenkte Scheld mit einem Reflex über die Latte. Bei der anschließenden Ecke kam Mario Kunkel zum Kopfball, verfehlte das Tor aber knapp. In der 58. Minute verlor Timo Schmidt am eigenen Strafraum den Ball, Dennis Becker lief alleine auf Scheld zu, der aber im direkten Duell die Oberhand behielt und zur Ecke abwehrte. Das längst überfällige 3:0 erzielte der eingewechselte Kübüla Kabakci in der 65. Minute mit einem Kopfballtreffer aus kurzer Distanz nach einer Ecke. Nur eine Minute später erzielte Dominik Ittner den Treffer zum 1:3. Nach einem guten Pass von Matuszczak in die Spitze lief Ittner alleine auf das Tor zu und behielt die Nerven. Doch am Spielverlauf änderte der Treffer nichts. Rodheim erspielte sich weiter Chancen im Minutentakt. Es war Torhüter Tobi Scheld zu verdanken, dass der Sieg der Hausherren nicht höher ausfiel. In der 73. Minute rettete Scheld mit einem Reflex nach einem Kabakci-Kopfball, eine Minute später entschied Scheld wieder ein 1-gegen1-Duell mit Dennis Becker für sich. In der 82. Minute sorgte die SG mal wieder für Gefahr. Nach einem Freistoß von Klaus kam Timo Schmidt vor dem Tor noch leicht an den Ball, doch Torwart Hofmann lenkte den Aufsetzer über die Latte. In den Schlussminuten verzweifelten die Gastgeber fast vor dem Tor. Nach einem Querpass vor dem Tor rettete Scheld mit einer Fußabwehr gegen Kabakci. Bei der anschließenden Ecke lenkte Scheld einen gefährlichen Kopfball von Gronwald über die Latte. In der letzten Spielminute traf Tim Unger nach einem Querpass statt dem leeren Tor nur die Latte, Marco Gronwald setzte den Nachschuss an den Fangzaun. Danach wurde die Partie abgepfiffen. Die in allen Belangen überlegenen Gastgeber ziehen absolut verdient ins Viertelfinale des Kreispokals ein.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
Scheld – Zinsheimer, Liboschik (ab 15. Trautmann (ab 79. Diehl)), Neugebauer – Klaus M., Kraus, Ortmann (ab 46. Rolshausen), Stüber, Matuszczak, Schmidt T. – Ittner

Tore:
1:0 Steffen Münk (41.)
2:0 Frederic Bausch (48.)
3:0 Kübüla Kabakci (65.)
3:1 Dominik Ittner (66.) (Vorlage: Mateusz Matuszczak)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Christoph Rolshausen (80. Foulspiel)

Disziplinlosigkeit kostet erneut drei Punkte

SG Wohnbach/Berstadt I – SV Ober Mörlen I 2:3 (03.09.2017)
Gegen den Aufsteiger vom SV Ober-Mörlen blamierte sich die SG auf heimischem Boden und unterlag mit 2:3. Vor Anpfiff gedachte die Mannschaft dem kürzlich verstorbenen Ernst-Ludwig Größer in einer Gedenkminute. Zudem spielte die SG mit Trauerflor. Von Beginn an war es ein Spiel auf ganz schwachem Niveau. Chancen gab es bis zur 21. Minute gar keine. Nach einer Flanke von Sandro Beutnagel köpfte Andi Paskuda am Tor vorbei. Drei Minuten später erzielten die Gäste mit ihrer einzigen Chance im ersten Durchgang die Führung. Nach einer Flanke von Manuel Beck nutzte Marc Aletter einen Stellungsfehler der SG-Defensive um per Kopf zur Führung einzunicken. Zwei Minuten später hatte Andi Paskuda eine Schusschance aus spitzem Winkel, schoss aber über das Tor. In der 37. Minute hatte Mustafa Agbulut mit einem Kopfball, der das Tor um Haaresbreite verfehlte, die beste Chance des Spiels. Die letzten fünf Minuten der ersten Hälfte waren geprägt von Diskussionen und Aufregung. In der 41. Minute musste Mustafa Agbulut nach einer Beleidigung gegen seinen Gegenspieler vorzeitig in die Kabine. Zwei Minuten später musste Marc Schmidt nach einem Ellbogenschlag stark blutend ausgewechselt werden und wenig später auch ins Krankenhaus. Absicht war zwar keine zu unterstellen, jedoch hätte man hier etwas mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter erwarten können. Trotz Unterzahl kam die SG deutlich stärker aus der Pause. Größere Chancen blieben aber zunächst Mangelware. Nach einem Foul an Sandro Beutnagel, verwandelte Andrezej Paskuda den fälligen Strafstoß zum 1:1. Jetzt kamen auch die Gäste wieder besser ins Spiel und hatten kurz nach dem Ausgleich zwei gute Chancen durch Madaffari und Aletter. Die Gäste nutzten dabei vor allem individuelle Fehler der SG, die sich in dieser Phase häuften. In der 67. Minute grätschte Rene Moll in eine Hereingabe. Der abgefälschte Ball landete noch auf der Latte. In der 70. Minute drehte die SG dann die Partie. Nach einem Foul an Andrezej Paskuda, welches hart an der Grenze zur Notbremse lag, zirkelte Sandro Beutnagel den Freistoß sehenswert in den Torwinkel. Doch nur drei Minuten später hatten die Gäste die passende Antwort. Nach einer Ecke kam Nico Winkes zu einem Dropkick, der unter der Latte einschlug. Wiederum drei Minuten später musste dann auch Maurice Klaus vorzeitig vom Platz, nachdem er für ein taktisches Foul seine zweite Gelbe Karte sah. Mit zwei Mann weniger konnte die SG kaum noch für Offensivakzente sorgen. Als Maksym Braslavskiy mit einem Solo eindrang, wurde er von Torhüter Tobias Scheld gefällt. Den daraus resultierenden Strafstoß verwandelte Nico Winkes zum 2:3. Danach mauerten die Gäste um den Sieg ins Ziel zu bringen. Die SG konnte nur noch einmal gefährlich vor das Tor kommen. In der letzten Aktion gab es nach einem Eckball nochmal Unruhe im Strafraum der Gäste. Nach diversen geblockten Schüssen kam Mateusz Matuszczak an den Ball, schlenzte aber knapp am Tor vorbei. Somit blieb es beim 2:3 und einem enttäuschenden Nachmittag für die SG.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt l:
Scheld – Schmidt M. (ab 44. Moll (ab 84. Kraus)), Agbulut, Neugebauer, Kraus (ab 46. Ortmann) – Klaus M., Schmidt T., Kolodziej, Matuszczak, Beutnagel (ab 74. Zinsheimer) – Paskuda

Tore:
0:1 Marc Aletter (24.)
1:1 Andrezej Paskuda (59.) (Foulelfmeter)
2:1 Sandro Beutnagel (70.)
2:2 Nico Winkes (73.)
2:3 Nico Winkes (81.) (Foulelfmeter)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Maurice Klaus (31. Taktisches Foul), Rene Moll (49. Taktisches Foul), Sandro Beutnagel (65. Foulspiel), Tobias Scheld (81. Foulspiel)
Gelb-Rote Karte: Maurice Klaus (76. Taktisches Foul)
Rote Karte: Mustafa Agbulut (41. Beleidigung)

Reserve trennt sich Remis im Topspiel

SG Wohnbach/Berstadt II – SV Ober Mörlen II 2:2 (03.09.2017)
Im Topspiel der C-Liga trennte sich die 1B der SG und der SV Ober-Mörlen II am Ende mit 2:2. Sascha Zon gab dabei sein Comeback und half der Mannschaft, die personell durch viele Ausfälle sehr dünn besetzt war, aus und erzielte sogar den Treffer zum 1:1. Weite Teile der ersten Hälfte gehörten aber den Gästen. Die SG hatte aber die besseren Chancen. In der fünften Minute parierte Torhüter Gnahs gegen Pascal Hirzmann. Zwei Minuten später traf Marvin Diehl mit einem Distanzschuss die Latte. Auf der anderen Seite hatte Gnahs bei zwei Distanzschüssen der Gäste keine Probleme. Die beste Chance der SG vergab Marvin Diehl in der 35. Minute mit einem Kopfball aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Kurz vor der Pause fiel dann doch noch der Führungstreffer für die Gäste. Dabei half die SG kräftig mit. Ein zu kurz geratener Rückpass von Jeff Jolin wurde zur Vorlage für Pascal Hirzmann, der Torhüter Gnahs noch umkurvte und ins leere Tor einschob. In Hälfte zwei entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 52. Minute glich Sascha Zon die Partie nach einer schönen Kombination über die rechte Seite aus. Es dauerte aber nur vier Minuten bis die Gäste wieder in Führung gingen. Nach einer Ecke von Sven Schwalfenberg war es wieder Pascal Hirzmann, der aus etwa 14 Metern mit einem flachen, platzierten Schuss zur erneuten Gästeführung traf. Den erneuten Ausgleich für die SG erzielte Dominik Ittner in der 67. Minute nach einem Torwartfehler. Nun ging es rauf und runter. In der 70. Minute vergab Marvin Diehl einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Acht Minuten später scheiterte Pascal Hirzmann mit einem wuchtigen Kopfball an der Latte. Auf der anderen Seite brachte Diehl einen Freistoß in den Sechzehner, wo Sascha Dippel die Pike in die Flanke hielt. Gästetorhüter Marmann lenkte den Ball mit einem Reflex über die Latte. Im direkten Gegenzug legte Schwalfenberg von der Grundlinie zurück auf Scheibel, dessen Schuss gegen die Laufrichtung Torhüter Gnahs mit einer starken Parade entschärfte. In der 85. Minute vergab Sascha Dippel die Riesenchance zum Sieg für die SG. Nach einem Querpass von Ittner vor dem Tor schoss Dippel den Ball über das leere Tor in das an die Sportanlage angrenzende Ackerland. Es blieb letztlich bei der leistungsgerechten Punkteteilung. Die Gäste waren zwar spielerisch überlegen, dennoch gab es weitaus genug Chancen auf beiden Seiten um das Spiel in eine Richtung zu entscheiden.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt lI:
Gnahs – Zinsheimer, Trautmann, Mühlhans – Zon, Seipel, Rolshausen, Jolin, Dippel, Diehl (ab 83. Findt) – Ittner

Tore:
0:1 Pascal Hirzmann (44.)
1:1 Sascha Zon (52.) (Vorlage: Sascha Dippel)
1:2 Pascal Hirzmann (56.)
2:2 Dominik Ittner (67.)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

Reserve wieder zurück in der Erfolgsspur

KSV Bingenheim II – SG Wohnbach /Berstadt II 1:4 (27.08.2017)
Nach der frustrierenden Niederlage in Bad Nauheim kehrte die SG mit einem souveränen 4:1-Erfolg in Bingenheim in die Erfolgsspur zurück. Das Spiel blieb vom Ergebnis her zwar lange offen, dennoch hatte die SG das Geschehen zu jeder Zeit im Griff und ließ den Gastgebern kaum eine Chance. Die erste Chance hatte Daniel Zinsheimer mit einem Schuss knapp am linken Torpfosten vorbei. Zwei Minuten später konnten die Gastgeber eine erste Chance durch Yalcin Atay verzeichnen. Im Gegenzug erzielte Dominik Ittner die Führung für die SG nach Vorarbeit von Christoph Rolshausen. Etwas überraschend kam der KSV Bingenheim zum Ausgleich. Nach einem Schuss aus über 30 Metern von Yannik Winter griff Torhüter Tim Gnahs am Ball vorbei. Doch die SG ließ sich davon nicht beirren. Nach einer Phase von etwa zehn Minuten ohne nennenswerte Szene kam die SG wieder zu Chancen. Marcel Müller scheiterte per Kopf nach einer Flanke von Jeff Jolin. Fünf Minuten vor der Pause traf Christoph Rolshausen mit einem flachen Schuss in die lange Ecke nach Pass von Marcel Müller zur erneuten Führung für die SG. Kurz nach der Pause schwächten sich die Gastgeber selbst. Yalcin Atay ließ sich gegen Daniel Zinsheimer zu einer Beleidigung hinreißen und sah dafür die Rote Karte. Die SG brauchte allerdings etwas um wieder in die Partie zu kommen. Normen Dech ließ auf Bingenheimer Seite noch eine Chance aus und scheiterte an Tim Gnahs. In der 65. Minute scheiterte Dominik Ittner noch an der Latte, doch zwei Minuten später traf der gerade erst eingewechselte Joker Tobias Findt nach einer schönen Einzelleistung von Marcel Müller und anschließendem Querpass zur Entscheidung für die SG. Die Gastgeber gaben sich nun zunehmend auf. Ittner und Findt vergaben weitere Großchancen für die SG. Nach Vorlage von Daniel Kauer setzte Marcel Müller mit dem 4:1 den Schlusspunkt. Damit geht die SG mit gestärktem Selbstvertrauen in das Spitzenspiel der C-Liga Nord am kommenden Sonntag gegen den SV Ober-Mörlen II.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt lI:
Gnahs – Neugebauer (ab 83. Kauer), Liboschik, Zinsheimer – Dippel, Kauer (ab 65. Findt), Jolin (ab 70. Kilb), Bommersheim, Rolshausen, Müller – Ittner

Tore:
0:1 Dominik Ittner (20.) (Vorlage: Christoph Rolshausen)
1:1 Yannik Winter (24.)
1:2 Christoph Rolshausen (40.) (Vorlage: Marcel Müller)
1:3 Tobias Findt (67.) (Vorlage: Marcel Müller)
1:4 Marcel Müller (84.) (Vorlage: Daniel Kauer)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte: Yalcin Atay (KSV Bingenheim II) (49. Beleidigung)