SG Wohnbach/Berstadt

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Spielberichte 2017/18

Reserve unterliegt erneut und hadert mit dem Schiedsrichter

TFV Ober-Hörgern II – SG Wohnbach/Berstadt II 4:2 (11.04.2018)
In einem erneut schwachen Spiel unterlag die SG am Mittwochabend mit 2:4 in Ober-Hörgern. Die SG bleibt im Jahr 2018 damit weiterhin ohne jeglichen Punktgewinn. Zusätzlich zur eigenen Schwäche wurde der Schiedsrichter in diesem Spiel noch ein entscheidender Faktor. Ober-Hörgern begann druckvoll und hatte gleich zu Beginn gute Chancen. Das 1:0 nach einer Viertelstunde war verdient, jedoch ging dem Treffer von Trivilino ein klares Foul an Libero Maxi Geh voraus, der kurz danach zur Behandlung ausgewechselt werden musste. Auch beim 2:0 fünf Minuten später machte der Schiedsrichter keine gute Figur. Beim Zuspiel von Trivilino stand Torschütze Alexander Weil deutlich im Abseits. Aber ungeachtet der Fehlentscheidungen des Schiedsrichters präsentierte sich die SG völlig neben der Kappe. Ober-Hörgern vergab weitere Riesenchancen. Aus SG-Sicht war der 0:2-Rückstand zur Pause äußerst glücklich. Das 3:0 kurz nach Wiederbeginn schmälerte die Hoffnungen der SG, noch etwas Zählbares mitzunehmen. Ober Hörgern zog sich mit der komfortablen Führung im Rücken etwas zurück. Nach etwa 70 Minuten brachte Trainer Flo Jahn mit Tobias Keil eine weitere Offensivkraft, der mit seinem ersten Ballkontakt nach einer flachen Hereingabe von Sascha Dippel das 1:3 erzielte. Doch die Hoffnung flammte nur kurz auf, denn die Gastgeber erzielten vier Minuten später das 4:1, erneut aus einer Abseitsposition heraus. Trainer Flo Jahn wurde daraufhin vom Spielfeldrand verwiesen, der Schiedsrichter verteilte willkürlich gelbe Karten, entschied nach einem Foul an Dominik Ittner aber zurecht auf Strafstoß für die SG, den Marvin Diehl in der 81. Minute zum 2:4 verwandelte. Fünf Minuten später gab es einen weiteren Strafstoß für die SG, nachdem Torhüter Gunar Geitel bei einem hohen Ball in das Gesicht von Martin Brkan griff. Marvin Diehl scheiterte allerdings am stark parierenden Geitel. Kurz vor Ende der Partie sah Torschütze Tobias Keil eine vollkommen überzogene Gelb-Rote Karte. Für ein harmloses Foul sah Keil zunächst Gelb, für eine simple Frage im Anschluss kassierte er die Ampelkarte. Trotz unterirdischer Schiedsrichterleistung muss die SG an ihrem Auftreten arbeiten. Zu wenig Spielfluss, gelungene Aktionen, Abschlüsse und Harakiriverteidigung gilt es in den kommenden Spielen zu verbessern.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Scheld – Mühlhans, Geh (ab 23. Klaus T. (ab 75. Diehl)), Kilb – Brkan, Dippel, Köppert, Kauer (ab 70. Keil), Weber (ab 34. Geh), Rolshausen – Ittner

Tore:
1:0 Mark Trivilino (15.)
2:0 Alexander Weil (21.)
3:0 Mark Trivilino (49.)
3:1 Tobias Keil (72.) (Vorlage: Sascha Dippel)
4:1 Manuel Scheer (76.)
4:2 Marvin Diehl (81.) (Foulelfmeter)

Besondere Vorkommnisse:
Gunar Geitel hält Foulelfmeter von Marvin Diehl (86.)
Gelbe Karte: Hendrick Kilb (75. Foulspiel), Marvin Diehl (78. Meckern), Sascha Dippel (78. Meckern), Tobias Keil (89.)
Gelb-Rote Karte: Tobias Keil (89. Diskussion mit dem Schiedsrichter)

SG müht sich zum Sieg über Schlusslicht

SG Wohnbach/Berstadt I – FSV Dorheim I 3:2 (08.04.2018)
Wie schon im Hinspiel war die „Pflichtaufgabe Dorheim“ eine, die der SG schwer zu schaffen machte. Am Ende stand ein knapper Sieg für die SG, der aber äußerst glücklich zustande kam. Die SG kam gut ins Spiel und ging nach acht Minuten bereits mit 1:0 in Führung. Nach einem Foul an Dominik Ittner verwandelte Mustafa Agbulut den fälligen Strafstoß. Doch Dorheim kam eine knappe Viertelstunde später wieder zurück und erzielte den Ausgleich in Person von Dirk Pfeffer nach einem Stellungsfehler in der SG-Abwehr. In der 31. Minute erzielte Sandro Beutnagel per Heber die erneute Führung. Marcel Müller konnte diese zwei Minuten später noch auf 3:1 ausbauen. Nach einem Pass von Comebacker Tim Kolodziej zog Müller über links in den Strafraum und düpierte Kevin Hartmann im Dorheimer Tor mit einem Schuss auf die kurze Ecke. Bis zur Pause geschah dann nicht mehr viel. Nach der Pause war Dorheim die klar aktivere Mannschaft und erspielte sich reihenweise Chancen gegen eine desillusionierte SG, die in der Offensive kaum noch gelungene Aktionen zustande brachte. Der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Benjamin Bindewald nach 63 Minuten war die logische Folge. Nachdem Denis Lachmann noch einen Schuss abwehren konnte, landete der Abpraller vor den Füßen von Bindewald, der in die lange Ecke traf. Dorheim intensivierte seine Angriffsbemühungen und kam zu Chancen. In der 85. Minute bekam die SG aber die Chance zur Entscheidung. Wieder war es Dominik Ittner der nach einem Kolodziej-Pass in den Strafraum zog und dort von Chairat von den Beinen geholt wurde. Wieder gab es Strafstoß und wieder trat Mustafa Agbulut an. Doch dieses Mal konnte Kevin Hartmann mit einer starken Parade abwehren. Doch die Dorheimer Offensivbemühungen blieben in den letzten Minuten fruchtlos. Die SG konnte den Sieg über die Zeit retten.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Lachmann – Habermann, Kraus, Zinsheimer – Schmidt T., Beutnagel (ab 80. Schmidt M.), Ortmann, Ittner (ab 86. Rolshausen), Kolodziej, Agbulut – Müller (ab 72. Liboschik)

Tore:
1:0 Mustafa Agbulut (8.) (Foulelfmeter)
1:1 Dirk Pfeffer (22.)
2:1 Sandro Beutnagel (31.) (Vorlage: Timo Schmidt)
3:1 Marcel Müller (33.) (Vorlage: Tim Kolodziej)
3:2 Benjamin Bindewald (63.)

Besondere Vorkommnisse:
Kevin Hartmann (FSV Dorheim) hält Foulelfmeter von Mustafa Agbulut (85.)

Reserve unterliegt im Derby

SG Wohnbach/Berstadt II – TSG Wölfersheim 2:4 (08.04.2018)
Im Derby gegen die TSG Wölfersheim unterlag die zweite Mannschaft der SG verdient mit 2:4 und bleibt damit im Jahr 2018 weiter punktlos. Dabei begann die Partie aus SG-Sicht ideal. Marvin Diehl nutzte gleich den ersten gefährlichen Freistoß zur Führung für die SG. In der 12. Minute erhöhte die SG auf 2:0 nachdem Richard Bell im Tor der Gäste eine Flanke von Sascha Zon unterlief und Marvin Diehl von der Grundlinie noch einschieben konnte. Von da an spielte aber nur noch Wölfersheim. Klare Chancen blieben zunächst aus, doch in der 26. Minute verursachte Kevin Mühlhans einen Foulelfmeter Dennis Welkenbach. Der Ball fand in der gleichen Situation noch den Weg ins Tor, doch der Pfiff des Schiedsrichters kam früher. Adrian Wiederhold verwandelte den Strafstoß zum 2:1. In der 30. Minute parierte Scheld einen Freistoß von Chafik Farkli. Die SG konnte noch zwei Freistoßchancen durch Marvin Diehl und Marc Bommersheim verzeichnen. Beide brachten allerdings kaum Gefahr. Nach der Pause gab es zunächst einen offenen Schlagabtausch mit mehreren Großchancen für die Gäste durch Künstler und Wiederhold. Auf der Gegenseite vergaben Tobias Findt und Sascha Dippel zwei hundertprozentige Chancen kläglich. Benjamin Künstler erzielte in der 54. Minute dann den Ausgleich für die Gäste per Abstauber. Glück hatte Rene Schiller auf Seiten der Gäste in der 60. Minute, als er nach einem rüden Einsteigen gegen Hendrick Kilb nur die gelbe Karte sah. Viel Fußball wurde in dieser Phase allerdings nicht gespielt. Erst in der Schlussphase steigerten die Gäste wieder die Schlagzahl. Adrian Wiederhold erzielte die Führung nach einem Stellungsfehler in der SG-Defensive. Nooraldin Barkel setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt mit einem Heber in den Winkel. Wölfersheim investierte einfach mehr und kämpfte sich nach der verschlafenen Anfangsphase wieder zurück ins Spiel. Der Sieg der Gäste ist absolut verdient. Die SG muss sich in den kommenden Spielen unbedingt steigern um zählbares mitzunehmen.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Scheld – Mühlhans (ab 70. Kilb), Geh (ab 46. Weber (ab 74. Keil)), Kilb (ab 60. Klaus T.) – Neugebauer, Zon, Trautmann, Weber (ab 39. Bommersheim), Dippel,  Diehl – Findt

Tore:
1:0 Marvin Diehl (6.)
2:0 Marvin Diehl (12.) (Vorlage: Sascha Zon)
2:1 Adrian Wiederhold (26.) (Foulelfmeter)
2:2 Benjamin Künstler (54.)
2:3 Adrian Wiederhold (83.)
2:4 Nooraldin Barkel (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Thomas Klaus (86. Foulspiel), Tobias Keil (90. Foulspiel)

SG II zeigt Moral, wird aber nicht belohnt

SG Wohnbach/Berstadt II – SV Blau-Weiss Espa I 3:4 (21.03.2018)
Im Nachholspiel, das aufgrund der Platzverhältnisse von Wohnbach nach Wölfersheim auf den Kunstrasen verlegt wurde, unterlag die SG dem Tabellenführer aus Espa knapp mit 3:4. Eine halbe Stunde lang nahm die Partie ihren vorhersehbaren Lauf. Bereits nach fünf Minuten erzielte Timothy Guthier die Führung für die Haack-Elf. Die SG fing sich aber nach dem frühen Treffer einigermaßen und verhinderte schlimmeres. Ein Doppelschlag von Espas Top-Torschützen Tim Heinemann in der 30. und 32. Spielminute sorgte dann aber für vermeintlich klare Verhältnisse. Doch die SG arbeitete sich zurück in die Partie. Marvin Diehl verkürzte nur vier Minuten nach dem dritten Treffer der Gäste auf 1:3. Kurz vor der Halbzeitpause bekam die SG einen Elfmeter zugesprochen, den Marvin Diehl gewohnt souverän verwandeln konnte und damit den psychologisch wichtigen Anschlusstreffer erzielte. Nach der Pause gestaltete sich ein offenes Spiel. Die SG witterte die große Chance dem Meisterschaftsfavoriten hier wie bereits im Hinspiel ein Bein zu stellen. In der 74. Minute belohnte Dominik Ittner mit dem Ausgleichstreffer zum 3:3 die tolle Moral der SG. Doch Espa bewies, warum sie eine Spitzenmannschaft sind und schlugen eiskalt zurück. Timothy Guthier brachte die Gäste mit seinem zweiten Treffer sieben Minuten vor dem Ende auf die Siegerstraße. Dem hatte die SG dann leider nichts mehr entgegenzusetzen. Es blieb beim knappen und aus SG-Sicht unglücklichen 3:4-Auswärtssieg für Espa. Dennoch bewies die SG starken Kampfgeist und kann erhobenen Hauptes in die kommenden Aufgaben gehen.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt II:
Scheld – Mühlhans, Zon (ab 88. Köppert), Rolshausen – Schmidt T. (ab 76. Keil), Trautmann, Ortmann, Bommershem, Dippel, Diehl – Ittner

Tore:
0:1 Timothy Guthier (5.)
0:2 Tim Heinemann (30.)
0:3 Tim Heinemann (32.)
1:3 Marvin Diehl (36.)
2:3 Marvin Diehl (43.) (Foulelfmeter)
3:3 Dominik Ittner (74.)
3:4 Timothy Guthier (83.)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

SG erkämpft Sieg gegen Ober-Mörlen

SV Ober-Mörlen I – SG Wohnbach/Berstadt I 1:2 (10.03.2018)
Beim vorgezogenen Gastspiel der SG in Ober-Rosbach gegen den abstiegsbedrohten SV Ober-Mörlen zeigte die SG eine gelungene Reaktion auf das 0:10-Debakel an gleicher Spielstätte zwei Wochen zuvor gegen Türk-Gücü Friedberg II. Mit 2:1 rang man die eifrigen Gastgeber in einem hart umkämpften Spiel nieder. Die Partie wurde im Vorfeld aufgrund der Platzverhältnisse und der terminlichen Situation der Gastgeber durch die Klassenleitung vom Spielort Ober-Mörlen nach Ober-Rosbach verlegt. Ober-Mörlen erwischte den besseren Start und übernahm das Spielgeschehen. Nach 16 Minuten erzielte Kai Schwalfenberg nach einem Pass von der Grundlinie das verdiente 1:0 für die Gastgeber. Mit zunehmender Spieldauer kam die SG aber besser ins Spiel und ließ nach 22 Minuten eine Riesenchance durch Andi Paskuda liegen. Dominik Ittner zog über die rechte Seite in den Strafraum ein und legte scharf in die Mitte, wo Paskuda an Torhüter Johnigk scheiterte. Zwei Minuten später machte es Paskuda aber besser, tunnelte Steve Johnigk und erzielte damit den Ausgleich nach einem Pass in den Lauf von Timo Schmidt. Danach kam deutlich mehr Härte ins Spiel und der Spielfluss litt dadurch enorm. Mit 1:1 gingen die Teams in die Pause. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte dieses Mal die SG. Bereits nach fünf Minuten erzielte erneut Andi Paskuda den Treffer zum 2:1. In der 65. Minute bekam Ober-Mörlen einen äußerst zweifelhaften Elfmeter zugesprochen, der sein Ziel aber nicht im Tor sondern im Rosbacher Fangnetz fand. Die letzten zwanzig Minuten waren erneut von viel Härte geprägt. Einige Entscheidungen des Schiedsrichters wirkten dabei auch nicht wirklich durchdacht. Dies veräußerte sich besonders im Platzverweis gegen den kurz zuvor eingewechselten Marco Cech, der in einer Szene gleich zwei gelbe Karten sah und das Feld nach nur 10 Minuten wieder verlassen musste. Cech hatte den Schiedsrichter lediglich darauf hingewiesen, dass er bei einer Abstoßentscheidung falsch lag. Etwa acht Minuten plus Nachspielzeit musste die SG in Unterzahl überstehen. Ober-Mörlen rannte an und stellte die SG unter Dauerdruck. Es fehlten aber die klaren Torchancen. Außer einigen Versuchen aus der Distanz bestand für das Tor kaum Gefahr. In der Nachspielzeit verspielte die SG zudem zwei gute Konterchancen auf die Entscheidung. Mit der Einwechselung von Benjamin Kraus nahm Trainer Marco Walter noch einmal Zeit von der Uhr. Am Ende reichte es für die SG zum ersten Sieg im Jahr 2018. Für die Tabelle ist dieser Sieg jedoch nicht unbedingt aussagekräftig, da viele Mannschaften noch einige Nachholspiele zu absolvieren haben.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Lachmann – Habermann, Liboschik, Zinsheimer, Neugebauer – Schmidt T., Brkan, Schmidt M., Ittner (ab 71. Cech), Agbulut (ab 90. Kraus) – Paskuda

Tore:
1:0 Kai Schwalfenberg (16.)
1:1 Andrezej Paskuda (24.) (Vorlage: Timo Schmidt)
1:2 Andrezej Paskuda (50.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Mustafa Agbulut (12. Meckern), Tobias Habermann (31. Foulspiel), Denis Lachmann (65. Foulspiel), Martin Brkan (71. Foulspiel), Marco Cech (82. Diskussion mit dem Schiedsrichter), Chris Neugebauer (85. Foulspiel)
Gelb-Rote Karte: Marco Cech (82. Diskussion mit dem Schiedsrichter)

Reserve kann nur eine Halbzeit gegenhalten

SV Ober-Mörlen II – SG Wohnbach/Berstadt II 6:1 (10.03.2018)
Die zweite Mannschaft der SG hatte bei ihrem Gastspiel den Gastgebern nur eine Halbzeit was entgegenzusetzen. Personell war die SG erneut dünn besetzt. Tim Reinig gab nach langer Abstinenz ein zehnminütiges Startelf-Comeback. Die SG wurde von Anfang an tief in die eigene Hälfte gedrängt und konnte nur selten für Entlastung sorgen. Die Defensive um Geh, Mühlhans und Rolshausen konnte 28 Minuten lang gefährliche Aktionen verhindern. Nach einem Fehlpass in der Abwehrreihe kam Christian Weckler an den Ball und fackelte nicht lange mit seinem unhaltbaren Distanzschuss unter die Latte. Von diesem Fehler unbeeindruckt, fand die SG schnell wieder zu einer geordneten Defensive und wehrte Angriff um Angriff der Hausherren ab. Tobias Findt vergab nach einem Eckball in der 35. Minute eine gute Gelegenheit für die SG. Drei Minuten später machte es Marco Cech besser. Nach einem Solo von Lucas Weber wollte dieser eigentlich auf das Tor schießen, sein Schuss wurde zur Vorlage für den mitgelaufenen Cech, der vor dem Tor eiskalt blieb und zum Ausgleich einschob. Dem Spielverlauf nach war dieser Treffer aber mehr als glücklich. Kurz danach war Pause. Doch die Pause tat der SG nicht gut. Mit dem ersten Angriff nach Wiederbeginn ging Ober-Mörlen erneut in Front. Einen ersten Versuch konnte die SG noch blocken, nach dem anschließenden Querpass hatte Christian Weckler allerdings das leere Tor vor sich und erzielte seinen zweiten Treffer. Die Vorentscheidung fiel in der 57. Minute durch einen flachen Distanzschuss von Marco Epp, der Torhüter Gnahs durch die Hände rutschte. Danach gab sich die SG gänzlich auf. Es fehlte an jeglicher Ordnung im Mittelfeld und die Köpfe hingen dauerhaft tief. Das 4:1 in der 61. Minute war nur noch Formsache. Dem zwischenzeitlichen 5:1 durch Reimertshofer wurde vom Schiedsrichter die Anerkennung aufgrund einer fragwürdigen Abseitsentscheidung versagt. Kurz vor Abpfiff erhöhten Phil Reimertshofer und Idris Hayre Ali noch auf 6:1 und machten die Klatsche für die SG perfekt.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Gnahs – Mühlhans, Geh, Rolshausen – Dippel, Trautmann, Reinig (ab 10. Ortmann), Weber (ab 85. Keil), Diehl – Findt, Keil (ab 10. Cech)

Tore:
1:0 Christan Weckler (28.)
1:1 Marco Cech (38.) (Vorlage: Lucas Weber)
2:1 Christian Weckler (47.)
3:1 Marco Epp (57.)
4:1 Leon Scheibel (61.)
5:1 Phil Reimertshofer (88.)
6:1 Idris Hayre Ali (90.)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

Zweistellig beim Tabellenführer – SG blamiert sich

Türg-Gücü Friedberg II – SG Wohnbach/Berstadt I 10:0 (25.02.2018)
Zum Auftakt der Rückrunde bekam die SG im wahrsten Sinne des Wortes die Kiste voll. Bei eisigen Temperaturen um die -5 Grad präsentierte sich die SG desolat und hatte nicht den Hauch einer Chance. Trainer Marco Walter hatte vor dem Spiel mit schweren Personalsorgen zu kämpfen. Es fehlten unter anderem Paskuda, Matuszczak, Beutnagel, Klaus, Moll, Schmidt (trotz Erkältung zumindest auf der Ersatzbank), Neugebauer, Stüber und Kolodziej, um nur einige aufzuzählen. Tobias Scheld lief erstmals als Feldspieler für die SG auf. Zwanzig Minuten lang stand die SG defensiv gut und hielt souverän die Null. Denis Lachmann parierte drei gute Chancen der Gastgeber, die nun aber stetig stärker wurden und folgerichtig nach 23 Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem 2:0 in der 31. Minute war die Partie bereits so gut wie entschieden und der Widerstand der SG gebrochen. Binnen fünf Minuten erhöhten die Hausherren mit zwei weiteren Treffern auf 4:0. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Nach der Pause ging es genauso weiter. Es spielte nach wie vor nur die Heimmannschaft und nahezu jeder Schuss war ein Treffer. Zudem gesellten sich nun auch noch haarsträubende Fehler der SG. Mit teilweise vogelwilden Querpässen lud die SG den Tabellenführer quasi zum Toreschießen ein. Die Demütigung war in der 77. Minute mit dem zehnten Gegentreffer perfekt. Die SG sehnte nur noch den Abpfiff herbei. Dieser ertönte zum Glück für die SG etwas früher, was aber bei diesem Spielstand auch niemanden mehr interessierte.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Lachmann – Habermann (ab 37. Scheld), Liboschik, Zinsheimer – Kraus, Brkan, Schmidt M., Ortmann, Agbulut, Müller – Ittner

Tore:
1:0 Olcay Sancar (23.)
2:0 Muhammed Özisli (31.)
3:0 Denis Lachmann (33.) (Eigentor)
4:0 Olcay Sancar (36.)
5:0 Serhat Özalp (61.)
6:0 Olcay Sancar (64.)
7:0 Özgür Genc (66.)
8:0 Sayit Okumus (74.)
9:0 Olcay Sancar (76.)
10:0 Murat Damar (77.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Marc Schmidt (82. Foulspiel)

SG scheitert in der Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft

Sparkassen-Futsal-Cup-Vorrunde in Echzell (14.01.2018)
Anders als in den letzten Jahren, konnte sich die SG in diesem Jahr nicht für die Endrunde des Sparkassen-Futsal-Cups qualifizieren. Bei der Vorrunde in Echzell konnte die SG einen Sieg und ein Unentschieden einfahren, zwei Niederlagen besiegelten aber das frühe Ausscheiden. Im Vorfeld wurde die SG in eine Gruppe mit dem Gruppenligavertreter vom SKV Beienheim, A-Ligist FC Nieder-Florstadt, B-Ligist FC Inter Reichelsheim und C-Liga-Vertreter Blau-Gelb Friedberg gelost. Im ersten Spiel traf die SG auf Blau-Gelb Friedberg und setzte sich souverän mit 3:1 durch. Für die SG traf Mustafa Agbulut doppelt, den dritten Treffer erzielte Timo Schmidt. Im zweiten Spiel trotzte die SG dem Favoriten aus Beienheim ein 0:0 ab und hatte damit noch alle Chancen aufs Weiterkommen. Diese Chancen schmälerten sich allerdings nach dem dritten Spiel, welches der FC Nieder-Florstadt mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Somit musste im letzten Spiel gegen Inter Reichelsheim unbedingt ein Sieg her um überhaupt noch eine Chance auf das weiterkommen zu haben. Doch der SG fehlte es an Abschlussglück. Die Partie gegen Reichelsheim ging mit 0:2 verloren. Somit stand das vorzeitige Aus für die SG bereits fest.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt:
Lachmann – Schmidt M., Liboschik, Kraus, Schmidt T., Findt, Agbulut, Ortmann, Ittner

SG rettet glücklichen Punkt gegen Fauerbach II

SG Wohnbach/Berstadt I – FC Olympia Fauerbach II 3:3 (26.11.2017)
Auf der Jahreszeit entsprechend schwer bespielbarem Boden teilte sich die SG die Punkte mit der zweiten Mannschaft von Olympia Fauerbach. Zum Hinrundenabschluss bewies die SG erneut Moral und konnte einen Punkt mit in die Winterpause nehmen. Die erste Halbzeit dominierte die SG. Die erste Großchance vergab Andrezej Paskuda nach sieben Minuten alleine vor dem Tor nach Flanke von Sandro Beutnagel. Eine Minute später dribbelte Chris Neugebauer über rechts in den Strafraum und schloss aus halbrechter Position ab. Gästetorhüter Dominik Roos wehrte zur Ecke ab. Danach ließ die nächste Großchance etwas auf sich warten. In der 25. Minute verfehlte Sandro Beutnagel das Tor nur knapp aus spitzem Winkel, nachdem zuvor zwei Schüsse geblockt wurden. Vier Minuten später grätschte Jamel Atkinson in eine flache Hereingabe von Marc Schmidt und zwang seinen Schlussmann damit zu einer Glanzparade. Pech hatte Sandro Beutnagel in der 33. Minute mit einem Freistoß an den Querbalken. Die Gäste kamen in der 36. Minute zum ersten Mal gefährlich vors Tor. Till Macker lief alleine auf das Tor zu, schoss aber am linken Pfosten vorbei. Die hochverdiente SG-Führung fiel in der 38. Minute durch einen Strafstoß nach Foul an Marc Schmidt. Mustafa Agbulut verlud Dominik Roos zum 1:0. Aus dem Nichts gelang den Gästen mit dem Pausenpfiff der Ausgleich. Nach gleich zwei Stellungsfehlern in der SG-Defensive zog Matthias Cichon vom Sechzehner aus ab und versenkte den Ball trocken im langen Eck. Die zweite Halbzeit ließ dann an Qualität vermissen. Mustafa Agbulut vergab in der 62. Minute die Riesenchance zur erneuten SG-Führung nach einem Querpass von Andi Paskuda. Bereits zuvor hätte Paskuda einmal besser auf den völlig freien Maurice Klaus querspielen müssen und schoss stattdessen über das Tor. Im Gegenzug nutzten die Gäste ihre dritte Chance im Spiel zum Führungstreffer. Fabian Lösche tauchte auf halblinks frei vor Lachmann auf und behielt im direkten Duell die Nerven. Dieser Treffer gab den Gästen sichtbar Auftrieb. Till Macker lief in der 67. Minute erneut alleine auf das Tor zu und scheiterte am stark parierenden Lachmann. In der 73. Minute erzielte der eingewechselte Mark Guzowski den Treffer zum 1:3. Die SG spielte weiterhin verunsichert und verspielte zu viele Bälle leichtfertig. Marco Walter hatte kurz zuvor mit einem Dreifachwechsel alles für die Offensive mobilisiert. Diese kam allerdings erst nach Paskudas Anschlusstreffer in der 81. Minute in Schwung. Mit einem Freistoßtor aus ca. 25 Metern machte Paskuda das Geschehen nochmal spannend. In den Schlussminuten spielte nur noch die SG, allerdings nicht zwingend genug. In der zweiten Minute der Nachspielzeit tankte sich der eingewechselte Mateusz Matuszczak auf der linken Seite durch, flankte von der Grundlinie in den Rückraum, wo Rene Moll den Ball überlegt und mit Auge im Tor versenkte. Kurz danach war auch schon Schluss. Glücklich, aber aufgrund der deutlichen Überzahl an Chancen holt die SG zum Jahresausklang noch einen Punkt und überwintert mit 26 Punkten auf Platz 5 der Tabelle.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Lachmann – Moll, Kraus (ab 70. Ittner), Zinsheimer (ab 70. Brkan), Schmidt M. – Klaus M., Schmidt T., Neugebauer (ab 70. Matuszczak), Agbulut – Paskuda, Beutnagel

Tore:
1:0 Mustafa Agbulut (38.) (Foulelfmeter)
1:1 Matthias Cichon (45.)
1:2 Fabian Lösche (63.)
1:3 Mark Guzowski (73.)
2:3 Andrezej Paskuda (81.)
3:3 Rene Moll (90.) (Vorlage: Mateusz Matuszczak)

Besondere Vorkommnisse:
Keine

SG nimmt Punkt aus Ockstadt mit

SV Germania Ockstadt I – SG Wohnbach/Berstadt I 1:1 (12.11.2017)
In einem ereignisarmen Spiel in Ockstadt nahm die SG einen Punkt mit und rehabilitierte sich einigermaßen von der Derbyschmach gegen Melbach. Fast drei Tage lang hatte es dauerhaft geregnet, der Platz in Ockstadt war allerdings besser bespielbar als viele dachten. Dennoch bot das Spiel nicht viel für die Zuschauer. Nach ereignislosen 15 Minute ergriff die SG etwas mehr die Initiative und näherte sich dem Tor mit zwei Distanzschüssen von Agbulut und Klaus erstmals an. In der 24. Minute nutzte Sandro Beutnagel einen Abstimmungsfehler zwischen Verteidigung und Torwart, erlief einen Pass von Rene Moll und blieb vor dem Tor eiskalt. In der 35. Minute hätte Beutnagel sogar auf 2:0 erhöhen müssen. Nach einer klasse Kombination über Zinsheimer und Moll kam Beutnagel im Strafraum an den Ball, schoss mit dem schwächeren rechten Fuß aber haarscharf am Tor vorbei. Danach wurde es vor den Toren wieder ruhig. Bis zur Pause gab es keine nennenswerten Torszenen mehr. Sandro Beutnagel musste mit dem Pausenpfiff mit einer Platzwunde nach einem Zweikampf blutend das Feld verlassen. Dominik Ittner rückte dafür in die Offensive und hätte kurz nach der Pause einen Elfmeter nach einem zu harten Einsteigen des Ockstädter Torhüters an ihm bekommen müssen. Nach einer Ecke kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Nachdem Tobias Scheld die Ecke wegfaustete, köpfte Simon Gruber auf die lange Ecke und traf zum Ausgleich. Drei Minuten später hatte Ockstadt’s Schlussmann Bock Mühe, einen scharfen Freistoß von Maurice Klaus zur Ecke abzuwehren. Das war es aber erstmal mit Offensivszenen im zweiten Durchgang. Das Spiel war nun vor Härte geprägt. Insgesamt acht gelbe Karten verteilte der Unparteiische, teilweise zurecht, teilweise aber auch in Situationen, in denen eine Ermahnung ausreichend gewesen wäre. Die einzige Gelegenheit, die sich noch bot, hatte Halil Yilmaz für die Gastgeber, als er Timo Schmidt entwischte und dann statt einem Querpass auf den mitgelaufenen Cordel, einen Lupfer ansetzte, der aber weit über das Tor ging. Die Schlussminuten vergingen ohne nennenswerte Ereignisse. Beide Mannschaften gaben sich mit der Punkteteilung zufrieden.

Mannschaftsaufstellung SG Wohnbach/Berstadt I:
Scheld – Moll, Kraus, Zinsheimer – Schmidt T., Klaus M., Schmidt M., Neugebauer, Agbulut, Beutnagel (ab 44. Ittner (ab 78. Ortmann)) – Brkan

Tore:
0:1 Sandro Beutnagel (24.) (Vorlage: Rene Moll)
1:1 Simon Gruber (50.)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karte: Mustafa Agbulut (39. Trikotziehen), Sandro Beutnagel (44. Foulspiel), Maurice Klaus (63. Foulspiel), Rene Moll (72. Foulspiel), Chris Neugebauer (76. Takt. Foul), Benjamin Kraus (78. Diskussion mit Schiedsrichter), Martin Brkan (89. Foulspiel), Marc Schmidt (90. Foulspiel)